Was haben wir gelacht vor vielen Jahren, als Chaplin uns mit seinem Slapstick unterhalten hatte. Viel Zeit ist vergangen. Der Film hat sich weiterentwickelt. Bisher ungeahnte Möglichkeiten wurden entdeckt. In Frankreich haben Avantgarde Regisseure wie Marcel L’Herbier, Germaine Dulac, Abel Gance und Jean Epstein erkannt, dass das Medium auch in eine Art künstlerische Gemälde verwandelt werden kann. Kinematographie wurde durch Kameraführung, Inszenierung, optischer Stilmittel und künstlerischer Formen neu erfunden.
Die Seiten unserer Filmgeschichte werden nun vom impressionistischen Film geschrieben, der in den 20er Jahren die Kinosäle Frankreichs füllte.
Aus gegebenem Anlass habe ich also einen entsprechenden Film gewählt: Der Untergang des Hauses Usher (The Fall of the House of Usher) von Jean Epstein aus dem Jahre 1928.




